Judith Horchert

Judith Horchert


Blattmacherin und Ressortleiterin Wirtschaft/Netzwelt @DerSPIEGEL

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Von kaum jemandem werde ich so schlecht behandelt wie von Verkäufern und Verkäuferinnen im stationären Einzelhandel. Ich wurde bereits gerügt, verlacht oder gedemütigt - etwa, weil ich „nach der Saison“ eine Kinderbadehose oder Babyhandschuhe kaufen wollte. Heute wurde ich…(1/3)

In eigener Sache: Ich bin jetzt @derspiegel-Blattmacherin  - zumindest in einem Teil meiner Arbeitszeit. Das heißt: In einer Woche pro Monat werde ich nicht mehr nur für @SPIEGEL_Netz  zuständig sein, sondern für ganz . Darauf freue ich mich sehr.

Man hört ja oft, dies oder das sei „kein Kindergeburtstag“. Haben die Leute, die so etwas sagen, schon einmal einen ausgerichtet?

In Bezug auf die #LucaApp  hat sich inzwischen wohl fast jede Befürchtung der Kritiker bewahrheitet. Oder welche fehlt noch?

…barsch zurechtgewiesen, weil ich Anfang Mai noch keinen Schulranzen für Ende August besorgt habe. („Sie werden jetzt nirgends mehr einen bekommen.“) Ich würde gerne lokal shoppen, aber es ist regelmäßig ein negatives Erlebnis: Unhöflichkeit, Ermahnungen, miese Beratung…(2/3)

…Bodyshaming, schnippische Antworten, selbst bei freundlichster und demütiger Ansprache, die ich mir als Kundin schon angeeignet habe. Zudem gibt es das Gesuchte meist nicht. Also kaufe ich inzwischen so viel wie möglich online. Geht es nur mir so? Gibt es einen Ausweg? (3/3)

Bürgerinnen und Bürger der EU müssten damit rechnen, dass jede ihrer privaten Nachrichten vor dem Absenden automatisiert überprüft wird – auch Anwälte, Journalistinnen und andere Geheimnisträger.“

Die Kollegen @m_hoppenstedt  und @MarcelRosenbach  haben EU-Kommissarin@Ylva Johansson zur geplanten #Chatkontrolle  befragt: „Wollen Sie die Nachrichten schon auf den Geräten der Nutzer durchsuchen?“ Johansson: „Das ist eine Möglichkeit unter mehreren.“ (S+)

Aus der Serie „Klicks, die ich bereue“: der kurze Tipper auf #Tr üffelpasta, um zu sehen, worum es geht. Gute Güte.

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Servicetweet: In vielen Fällen kann man seine Kontakte auch schon deutlich reduzieren, bevor man dazu gezwungen wird. Oft kann man sogar Veranstaltungen meiden, obwohl sie „erlaubt“ sind. Scheint sich aber noch nicht herumgesprochen zu haben.

Ein Machtpoker rund ums Abweisen von Menschen. Wie christlich.

Jetzt reden alle vom #RezoEffekt , dabei haben nach dem #Artikel13-Debakel  viele junge Leute erklärt, #NiewiederCDU  und #NiewiederSPD  zu wählen. Hält das politische Gedächtnis keine paar Wochen mehr? Rezos Erfolg liegt auch darin, diese Stimmung auf den Punkt gebracht zu haben.

Es sollte jeden stutzen lassen, dass sich gerade auch Urheber vehement gegen eine Urheberrechtsreform stemmen, die eigentlich ihnen zugute kommen soll.

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Ein 16-jähriges digitalpolitisches Desaster liegt hinter uns - nun floskeln die Parteien von „Digitalisierung“ daher. Aber gibt es genug Expertise? @netzpolitik  sieht wenig Spitzenpersonal: „Richtig Ahnung hat nur die zweite oder dritte Reihe.“

„Alle von ihnen können mit Sprengstoff umgehen.[...] Wenn es unter diesen Männern auch nur den Verdacht von Rechtsextremismus gibt, ist das eine reale Gefahr, nicht nur ein Problem“, kommentiert @gebauerspon ⁩ zu rechtsextremen Tendenzen im KSK.

Besonders anmaßend finde ich die Behauptung, die Netznutzer gingen „gegen ihre eigenen Interessen“ auf die Straße, sie seien ja durch #Artikel13  aus der Haftung befreit (gehört u.a. von einem Lobbyvertreter). Das ist wohl die Arroganz der Ignoranz.

Und nach den Websperren steht auch schon der nächste netzpolitische Zombie vor der Tür. ?‍♂️ Our dear old friend #VDS .

Polizisten werden selten bestraft: Ergänzend zur aktuellen Berichterstattung über den Austausch von Vernehmungsprotokollen ist auch dieser Text aus 2015 von lesenswert.

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